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Moritz Beichl

Moritz Beichl

Website: http://hintermeinenfransen.blogspot.com

Kurzinfo:

Moritz Beichl, geboren 1992 in Wien, lebt ebendort. Macht Slam Poetry, viel gereist, GIPS in Bochum, Hamburg und Heidelberg, Veröffentlichungen in Anthologien. Macht auch "echte Literatur", Lesungen, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Gedichtband "ist mir doch scheiß egal" (Sisyphus Verlag). Macht Theater, Teilnehmer des TheaterJahres der Jungen Burg als Schauspieler, Regiehospitant bei z. B. Luc Bondy, Dramatikerstipendium des bmukk für sein Theaterstück "erwachsenwerden". In seinen Texten stürmt und drängt es, er schreibt gerne von der Liebe, privat geht er gerne in Kneipen, zum Beispiel ins Cafe Anno. Moritz Beichl, *1992 in Wien, käuflich. Erreichbar: moritzbeichl@live.com.

Vita & Profil

Moritz Beichl wurde 1992 geboren, ist noch ziemlich neu und hat eigentlich keine Ahnung, was er macht. Aber er macht viel, darunter auch Poetry Slam. Nach Auftritten und Erfolgen in Österreich, Deutschland, Luxemburg und Italien, kann man ihn als Fixpunkt der österreichischen Slamily zählen und ihn regelmäßig bei Slams finden. 2010 beim Ö-Slam, bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften (GIPS) im Ruhrgebiet mit dabei, 2011 wieder mit dabei, und zwar in Hamburg, und dieses Jahr in Heidelberg. Dazwischen erste Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Aufführungen von Theatertexten bei Drama-Slams, erster Platz mit “Der Andere” im TAG, als Preis gab es eine Flasche Whiskey, die fast so alt war wie der Autor selbst. Hin und wieder Workshops oder Lesungen, zum Beispiel im Café Anno oder beim Rund um die Burg. Ab Herbst 2012 moderiert er den U20 Poetry Slam im Dschungel Wien. Als „echter“ Dichter hat er in Luxemburg bei dem 3-tägigen Dichterfestival Printemps des poètes als österreichischer Vertreter Gedichte gelesen. Dort hat er mit seinem jugendlichen Charme den Vertretern gezeigt, dass man als Dichter noch keine grauen Haare haben muss. Trotzdem geht Moritz lieber zu Poetry Slams – da gibt es nämlich Bier und gute Musik. Wenn er gerade nicht bei Slams ist, tanzt er gerne auf Wiens Tanzflächen. Er hat kein facebook und isst gerne Nudeln. Moritz macht auch Theater. Von Februar bis August 2011 war er Leiter der ZUCKERstücke, eine freie Gruppe in Kooperation mit dem Landestheater NÖ. Jugendliche versuchen mit allen Mitteln Theater zu machen: Improvisation, Performance, Straßentheater. In einem intensiven Probenmarathon erarbeiten die ZUCKERstücke die Produktion woyzeck/on asphalt in der Regie von Moritz. Ab September war er Teilnehmer des Theaterjahres der Jungen Burg und erlebte dort den Theateralltag mit Unterricht, Theaterproduktionen und der begehrten SchauSpielBar. Unter anderen spielte er Orflofsky in “Die Fledermaus” (R: Peter Raffalt) und war Regiehospitant bei einer Uraufführung von Peter Handke (R: Luc Bondy). Derzeit hat er ein Arbeitsstipendium vom bmukk für sein Stück “erwachsenwerden”, ab Herbst gibt es seinen Gedichtband “ist mir doch scheiß egal” (Sisyphus Verlag). Yasmin Hafedh hat irgendwann einmal gesagt, dass Moritz ein großartiger Poet ist. Da war sie aber betrunken. Moritz ist eigentlich ganz lieb. Auf Poetry Slam Bühnen gibt er sich meist lyrisch und gerne kritisch. Moritz Beichl, *1992 in Wien, käuflich. Erreichbar: moritzbeichl@live.com.

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